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Zenit knackte den Rangers Beton
Der kreativere Fußball hat sich am Mittwochabend im Duell Technik gegen Kampfkraft, Offensive gegen Defensive im Uefa Cup Finale durchgesetzt. Vor 47.000 Zuschauern in Manchester gewann Zenit Petersburg gegen die Rangers durch Tore von Denisow ( 72.) und Zyranow ( 90. +3 ).
Damit ist Zenit die zweite russische Mannschaft nach ZSKA Moskau 2005, die den Uefa Cup gewann. Um die zähe Abwehrkraft der Schotten niederzuringen, mussten die Russen ein hartes Stück Arbeit hinter sich bringen. Die fehlende Klasse zeigte sich nach dem Rückstand in aller Deutlichkeit. Im Stadion von Manchester City mühten sich die Russen von Anfang an, die ihnen zugedachte Rolle als offensives Team zu erfüllen und versuchten, ihren Angreifer Arschavin in Szene zu setzten. Bereits nach vier Minuten tauchte er zum ersten Mal im Strafraum auf und traf aus zwölf Metern nur das Außennetz. Wie erwartet zog sich Glasgow zurück und vertraute auf seine Verteidigung, die in acht Cup Auftritten in dieser Saison nur zwei Gegentore zugelassen hatte.
Auch Zenit tat sich schwer, eine Lücke zu finden, zog sich phasenweise zurück, doch die Rangers ließen sich nicht locken. So hatten die Petersburger auch nur noch eine nennenswerte Chance in der 29. Minute. Erst in der 54. Minute schossen die Schotten zum allererstenmal aufs Tor den Gegners. Darcheville hatte sich im Strafraum durchgesetzt, Malafeew im Zenit Tor mit dem Fuß geklärt, und beim anschließenden Durcheinander landete der Ball an der Hand von Sirl, aber die Schotten reklamierten vergebens auf einen Elfmeter.
Das Bollwerk der Glasgower hielt bis zur 72. Minute : Arshavin fand mit einem zentimetergenauen Pass die Lücke und Denisov konnte den Ball freistehend an Alexander vorbeischieben. Als die Rangers in der Schlussphase alles nach vorne warfen, sorgte Zyranow mit dem 2:0 für die Entscheidung.

